Hebung und Nachgründung eines denkmalgeschützten Gebäudes.

Zu der historischen Burganlage zählen neben Häusern und Turm der Burgberg, eine slawische Wallanlage. Die Gebäude weisen an mehreren Stellen, inbesondere im Bereich oberhalb der bereits sanierten Stützmauer, starke Deformationen und Rissbildungen auf. Seitens des Bauherrn, B.U.N.D. Landesverband Niedersachsen e.V., ist die Nutzung als „Europäisches Zentrum für Auenökologie, Umweltbildung und Besucherinformation“ geplant. Vorher müssen die Gebäude rundherum saniert werden. Ein schwieriges Unterfangen.

Das Seitengebäude hat 6% Schieflage. Es muss um rund 60cm auf einer Seite angehoben werden, um wieder in Horizontallage zu gelangen. Gegründet ist es auf einer inhomogenen überwiegend organischen etwa 8m mächtigen Auffüllung. In rund 5 bis 6m Tiefe verläuft eine durchgehende Schicht aus 15 bis 20cm dicken Holzbalken.

ERKAPfahl hat zunächst die Fundamente aus Bruch- und Feldstein saniert. Unter den Wänden wurde abschnittsweise ein Balkenrost aus Stahlbeton hergestellt. Es wurden ERKA-Pfähle, mit speziellen Stahlspitzen zum Durchdringen der Holzlage versehen, eingepresst. Diese sind bis zu 9m lang und binden im tragfähigen Sand ein. Es war keine Scheibenwirkung der Wände gegeben, da in dem Gebäude die Türöffnungen in den Wänden immer wieder versetzt worden waren und die Wände keinen Verbund mit den Querwänden aufweisen. Das Gebäude wurde daher mit Stahlträgern und -bändern ausgesteift und verspannt. Dann wurden die 33 Pfähle mit Hebezylinder versehen und Millimeter um Millimeter wurde das Gebäude wieder gerade gerückt. Auch das Hauptgebäude wurde nachgegründet. Hier wurde ein Teilbereich um etwa 15cm angehoben.

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