10 cm

Höhenunterschied

27

ERKA-Pfähle

100 %

horizontiert

Die Beschaffenheit des Bodens ist bei vielen Bauvorhaben ein Risiko – nicht erst seit dem (anfangs noch geraden) Turm von Pisa.

So auch beim Einfamilienhaus der Familie R. aus dem südwestlichen Niedersachsen: Eine tiefliegende Torfschicht hatte aufgrund unzureichender Tragfähigkeit des Bodens zu einer unterschiedlichen Setzung geführt – trotz eines vom Bauherrn im Vorfeld beauftragten Bodengutachtens. Etwa zehn Zentimeter betrug die Differenz auf einer Länge von knapp 18 Metern über die Diagonale des Hauses. Das ist zugegeben nur etwa 1/10 der Schiefstellung des Turms in Italien, aber wer will schon seine Frühstücksbrötchen vom Tisch rollen sehen…

Nachgründung und Horizontierung mit ERKA-Pfählen

Der ERKA-Pfahl ist ein bewährtes System für Nachgründungen (z.B. nach Nutzungsänderung oder Gebäudeaufstockung). Bei dem innovativen ERKA-Segmentpfahl (Nut-/Feder-System) werden Segmente so lange in die Erde gepresst, bis die Pfähle die notwendige Gebrauchslast sicher tragen. Durch die aktive Vorpressung der Segmentpfähle wird – auch unter widrigen Umständen – eine nahezu setzungsfreie Tiefgründung hergestellt. Dadurch wird dem Bauherrn ein hohes Maß an Schadensfreiheit garantiert. Aufgrund geringen Platzbedarfs und kleiner Maschinen eignet es sich gut für schwer zugängliche Örtlichkeiten. Auch Schiefstellungen an Bauwerken können mit dem System so korrigiert werden (Horizontierung).

Daher wurden auch hier die Spezialtiefbauer aus Baesweiler gerufen. Das Team um Projektleiter Ralf Engel vermittelte schnell Professionalität: „Alle wussten ganz genau, was sie tun“, so der Bauherr.

Auf 27 Pfählen wurde das Haus nachgegründet – 25 Pfähle mit Durchmesser 25 Zentimeter und 2 Pfähle mit Durchmesser 31,5 Zentimeter –, die zwischen 5,8 bis 7,6 Metern in den Boden gepresst wurden. Zusätzlich waren vier Hilfspfähle erforderlich – solche „konstruktiven“ Pfähle werden hin und wieder erforderlich, um einen statisch vorgesehenen Pfahl an der richtigen Position setzen zu können. Da die Pfähle rein konstruktiv sind und für die Standsicherheit letztlich nicht relevant sind, müssen sie nicht gesondert statisch berechnet werden.

Der ERKA-Pfahl: auch – und gerade – für schwierige Fälle

Drei der Hauptpfähle mussten von innen eingebracht werden. Alle anderen konnten von außen gesetzt werden. Um den später entstehenden Hubspalt ordnungsgemäß schließen zu können, wurden ferner schräg durch die Frostschürze Kernbohrungen erforderlich. Dadurch konnteanschließend überall Beton zur Verfüllung der entstandenen Hohlräume eingebracht werden

Langjährige Erfahrung sorgt für Sicherheit

Ein grundsätzliches Problem bei Hebungen bzw. Horizontierungen sind immer die Hausanschlüsse. In diesem Fall war der „Knackpunkt“ die Fußbodenheizung, die besondere Aufmerksamkeit benötigte. Um möglichst ressourcenschonend zu arbeiten, wurde nur ein kleines Loch in der Nähe der Anschlüsse der Fußbodenheizung gebohrt. Durch dieses brachte das ERKA-Team dann die drei inneren Pfähle ein. Nach der Hebung konnten so die Kontakte der Fußbodenheizung mit minimalem Aufwand wieder hergestellt werden.

Knapp einen Monat war das ERKA-Team vor Ort – von den ersten vorbereitenden Erdarbeiten und Bohrungen bis zum abschließenden Planieren der aufgeschütteten Flächen. Der Bauherr kann nun wieder gerade wohnen und Projektleiter Ralf Engel ist schon auf dem Weg zum nächsten Gründungsproblem…

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