Nachgründung und Horizontierung Siloanlage Oberhausen

Die  Fundamentplatte einer Siloanlage eines Oberhausener Industrieunternehmens hatte sich ungleichmäßig gesetzt. Die Anlage war erst zwei Jahre alt. Grund für die ungleichmäßige Setzung waren Bereiche mit nur gering verdichteten Auffüllungen, wie sie in historisch gewachsenen Industriegebieten nicht selten vorkommen.

Mit einer Gesamtlast von ca. 15000 kN – davon 10000 kN Nutz- bzw. Verkehrslast – und einer Größe von 6,5 x 11 Metern und einem Meter Dicke der Fundamentplatte ist das Silo kein Leichtgewicht. Durchschnittlich wird jeder der 26 Pfähle mit knapp 58 Tonnen belastet – das entspricht etwa dem Gewicht von 15 ausgewachsenen Elefanten-Bullen!

15.000 kN

Gesamtlast

26

ERKA-Pfähle

16 cm

Schieflage

100 %

gerade gerichtet

Schwere Schieflage

Wie oft in solchen „Schieflagen“, besonders bei so schwerwiegenden Problemen, wurden die Spezialtiefbau-Experten von ERKA Pfahl aus Baesweiler nach Oberhausen gerufen.

Der ERKA-Pfahl ist ein bewährtes System für Nachgründungen (z.B. nach Setzungen, wie hier in Oberhausen) und kann auch zur Unterfangung benachbarter Gebäude als Baugrubensicherung eingesetzt werden. Aufgrund geringen Platzbedarfs und kleiner Maschinen eignet es sich gut für schwer zugängliche Örtlichkeiten.

Bei dem innovativen ERKA-Segmentpfahl werden einzelne Elemente des Nut-Feder-Systems so lange in die Erde gepresst, bis die Pfähle die notwendige Gebrauchslast sicher tragen. Durch die aktive Vorpressung der Segmentpfähle wird – auch unter widrigen Umständen – eine nahezu setzungsfreie Tiefgründung hergestellt. Dadurch wird dem Bauherrn ein hohes Maß an Schadensfreiheit garantiert.

Bewährtes System für schwierige Fälle

Insgesamt 26 hoch belastete Pfähle mit Durchmessern von 31,5 Zentimetern wurden für die Nachgründung benötigt. Zusätzlich waren drei temporäre Sicherungspfähle notwendig geworden, um zunächst die berechnete Position für einige der statisch tragenden Pfähle überhaupt erst erreichen zu können. Die Pfähle mussten zwischen 8,2 und 12,4 Meter in den Boden gepresst werden, bis sie ausreichend tragfähig im Untergrund verbleiben konnten. Im Zuge der Nachgründung musste die Siloanlage zudem bis zu 16 Zentimeter angehoben – horizontiert – werden, um sie wieder in die Waage zu bringen.

Insgesamt war ERKA Pfahl-Projektleiter Philipp Stangl mit seinem Team von vier bis fünf Spezialisten zwischen Oktober und November 2013 fast einen ganzen Monat vor Ort in Oberhausen.

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