Mit seinem patentierten Verfahren kann das Spezialtiefbau-Unternehmen ERKAPfahl GmbH aus Baesweiler gefährdete Bauwerke sichern und sogar wieder gerade richten – selbst unter schwierigen baulichen Bedingungen. Dazu zählen insbesondere auch (ältere) Kirchengebäude. Beispiel: Die Nachgründung der Jakobuskirche in Hamm-Pelkum im September 2005.

Durch einen instabilen Untergrund sowie Bergsenkungen war die denkmalgeschützte Jakobuskirche in Bewegung geraten. 28 Zentimeter Höhenunterschied zwischen Nord- und Südwand des Kirchenschiffes! Hier kamen die Spezialisten von ERKAPfahl zum Einsatz. Gerade wenn wenig Platz vorhanden ist – wie unterhalb bestehender Gebäude -, ist das hydraulische Einpressverfahren oft die einzige Möglichkeit, Pfähle erschütterungsarm in den Baugrund einzubringen.

35 dieser aus einzelnen, 50 Zentimeter langen Stahlbetonzylindern bestehenden Segmentpfähle wurden mithilfe von Hydraulikpressen unter bis zu 240 bar Druck in den Boden gepresst – in bis zu vier Meter Tiefe, wo sie dann auf ausreichend festes Material trafen, um die notwendige Tragfähigkeit der Kirchenfundamente zu gewährleisten.

Die Fundamente selbst hatten sich allerdings vor Baubeginn als extrem brüchig erwiesen. Zum großen Teil mussten daher zunächst Betonpolster oder -balken betoniert werden, wozu zusätzliche kürzere Stützpfähle als Schutz eingebaut werden mussten. Erst nach Aushärten dieses Beton konnten darunter die eigentlichen Pfähle auf Tiefe gepresst werden.

Um die notwendigen Pfähle unter dem Inneren der Kirche setzen zu können, mussten von außen bis zu drei Meter lange Stollen gegraben werden, wobei Grundwasser die Arbeiten erschwerte. Diese Vorgehensweise war zwar relativ aufwändig, der Kirchenkreis hatte sich aber bewusst dafür entschieden, um nicht den Innenraum der historischen Kirche aufgraben zu müssen.

Die Arbeiten wurden teilweise von Archäologen begleitet, weil sich die Gemeinde neue baugeschichtliche Erkenntnisse erhoffte. Denn die Aufzeichnungen des Pfarrarchivs beginnen erst Mitte des 17. Jahrhunderts. Doch die Kirche hat schon eine viel ältere Vergangenheit: Bereits 1147 wurde sie erstmals als Kapelle erwähnt! Und so stieß ERKAPfahl dann auch während der Arbeiten auf Knochenfunde, deren Alter auf mindestens 160 Jahre geschätzt wurden. Soweit möglich beließ man diese in ihrer Lage – wo das nicht möglich war, wurden sie gesammelt und später von der Pfarrerin an gleicher Stelle wieder beigesetzt.

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