Im Rahmen der Umbaumaßnahme eines Büro- und Geschäftshauses an der Düsseldorfer Königsallee (Kö) Anfang 2005 sollte weitestgehend auf tragende Querwände verzichtet werden, so dass die Decken von Außenwand zu Außenwand spannen. Die daraus resultierenden Lasterhöhungen auf die Außenwände machten eine Nachgründung erforderlich. Dafür schaltete der Generalunternehmer, die Oberhausener August Heine Baugesellschaft AG, das Spezialtiefbau-Unternehmen ERKAPfahl GmbH aus Baesweiler ein.

Einsatz unter beengten Bedingungen

Der ERKAPfahl ist ein bewährtes System für Nachgründungen (z.B. nach Nutzungsänderung oder Gebäudeaufstockung) und kann auch zur Unterfangung benachbarter Gebäude als Baugrubensicherung eingesetzt werden. Aufgrund geringen Platzbedarfs und kleiner Maschinen eignet es sich gut für schwer zugängliche Örtlichkeiten. Das hydraulische Einpressverfahren ist oft die einzige Möglichkeit, Pfähle erschütterungsarm in den Baugrund einzubringen.

Bei dem innovativen ERKASegmentpfahl (Nut-/Feder-System) werden Segmente so lange in die Erde gepresst, bis die Pfähle die notwendige Gebrauchslast sicher tragen. Durch die aktive Vorpressung der Segmentpfähle wird – auch unter widrigen Umständen – eine nahezu setzungsfreie Tiefgründung hergestellt. Dadurch wird dem Bauherrn ein hohes Maß an Schadensfreiheit garantiert.

Wegen der hohen Einpresslasten betonierte ERKAPfahl an der „Kö 24“ zunächst lastverteilende Stahlbetonbalken, unter denen dann die Segmentpfähle nach und nach hydraulisch eingepresst wurden. Neben den eigentlichen Gründungspfählen wurden noch über 30 Zusatzpfähle temporär zur Sicherung der inneren Bestands-Wände eingepresst, da diese erst später im Zuge der Entkernung abgerissen werden konnten.

Logi(sti)sche Leistung

Die Lage der Baustelle – mitten in der Düsseldorfer Innenstadt – erforderte eine ausgefeilte Baulogistik und viel Handarbeit (über 3300 Stunden waren für die Nachgründung nötig): Die Baustellenanlieferungen, das Betonieren, die Aushubentsorgung etc. mussten genauestens geplant und zwischen den Beteiligten abgestimmt werden. Zum Beispiel wurde vor dem Eingang des Geschäftshauses ein kleiner Bereich abgesperrt, über den die Ver- und Entsorgung der Baustellen mit einem Kran erfolgte. Das erforderte unter dem Aktionsbereich des Krans den Bau eines Fußgängertunnels, damit Passanten ungefährdet den Bereich passieren konnten.

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