Der Uerige hat angebaut! Chef Michael Schnitzler reagierte Ende 2006 auf die beengten Platzverhältnisse und entschloss sich zu einer Erweiterung. Über drei Millionen Euro hat der Familienbetrieb investiert, um dem Traditionsunternehmen die Zukunft zu sichern. Durch den Umbau stehen den Gästen neben den Altbauten aus dem 19. Jahrhundert heute etwa 200 Quadratmeter mehr Platz zur Verfügung, der Brauerei rund 1.100 Quadratmeter.

Beengte Platzverhältnisse

…gab es nicht nur im Gasthaus und der Brauerei, sondern auch unter der Erde. Schließlich steht in Düsseldorf „die längste Theke der Welt“ und damit Gasthaus an Gasthaus. So wurde für den Unterbau das Spezialtiefbau-Unternehmen ERKAPfahl GmbH aus Baesweiler eingeschaltet.

Der ERKA-Pfahl ist ein bewährtes System für Nachgründungen (z.B. nach Nutzungsänderung oder Gebäudeaufstockung) und kann auch zur Unterfangung benachbarter Gebäude als Baugrubensicherung eingesetzt werden. Aufgrund geringen Platzbedarfs und kleiner Maschinen eignet es sich gut für schwer zugängliche Örtlichkeiten.

Neben den für ERKAPfahl schon „üblichen“ beengten räumlichen Bedingungen erforderten hier zusätzlich diverse Wasser- und Kabelleitungen erhöhte Aufmerksamkeit und viel tiefbautechnisches Know-how. Allein 16 Glasfaser-Leitungen verschiedener Kommunikationsanbieter verliefen knapp an dem für den Verbau erforderlichen Stahlträger entlang!

12 Tonnen

…wog dieser Träger, der aufgrund des Gewichts geteilt und in zwei Stücken von je sechs Tonnen eingebaut wurde. Da der Verbau straßenseitig nicht verankert werden konnte, war dieser seitlich an den Nachbargebäuden angebracht worden, um die Lasten aus dem Verbau aufnehmen zu können.

Hoher Schwierigkeitsgrad

Wie oft beim Bauen im (Tiefbau-) Bestand wurden die Arbeiten von Archäologen begleitet, die unter der historischen Düsseldorfer Altstadt interessante Funde vermutet hatten. Gefunden wurde aber lediglich eine marode Ziegelwand, die vor den Unterfangungensarbeiten als Kalksandsteinwand neu gemauert werden musste.

Die Unterfangung selbst war selbst für den Spezialisten ERKAPfahl ein sehr umfangreiches Projekt mit hohem Schwierigkeitsgrad. Immerhin gab es acht stark variierende Gebäudeabschnitte. Dabei mussten Tiefen zwischen etwa einem bis fast sechs Metern unterfangen werden!

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