Heben und Absenken

Haben Bauwerke sich in Teilen oder als Ganzes schief gestellt, wird eine Hebung notwendig. Dazu werden zunächst Segmentpfähle unterhalb der Fundamente eingepresst. Sie bilden das Widerlager für die Hebung. Wenn alle Pfähle eingebracht sind, werden zwischen Pfahlkopf und Fundament hydraulische Hebezylinder eingesetzt und sehr präzise Wegaufnehmer positioniert. Beide werden an Blöcken für je acht Hubpunkte zusammengefasst. Die Blöcke sind an eine Steuereinheit angeschlossen. Die Steuereinheit wird per Laptop bedient und die Anhebung der Gebäude oder Gebäudeteile wird sicher und genau herbeigeführt. Prinzipiell ist auch eine Absenkung von Bauwerksteilen möglich.

Das ERKA-Pfahl-System

In der Regel wird mit dem ERKA-Pfahlsystem eine Hebung zusammen mit einer Nachgründung realisiert. Man kann aber auch Gebäude oberhalb der Kellersohle oder z.B. Decken von Bauwerken anheben oder absenken. Dazu werden im bestehenden Mauerwerk Hubkammern eingerichtet, in die Hebezylinder eingestellt werden.

Der weitere Ablauf entspricht im Wesentlichen der Hebung bei einer Schiefstellung. Die Hebezylinder werden hier allerdings synchron aus- bzw. eingefahren.

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